Die Sau ist los....!

WildschweinAber nicht nur das, auch zwei Riesen und ein Einhorn verschrecken das Königreich rund um die Burg Gudenau. So ist es kein Wunder, dass am Samstag, 17.11.2018, der König und ein Teil seines Gefolges unterwegs waren, um tapfere Helden rund um das Einkaufszentrum in Wachtberg Berkum aufzutun. Denn am 09.12. um 15 & 17 Uhr, und 10.12.2018 um 15 Uhr soll den Störenfrieden Einhalt geboten werden. Und tatsächlich wurde ein Mann gefunden, der es gar mit „Sieben auf einen Streich“ aufgenommen hat und es mit den Ungeheuern aufnehmen will. Denn außer dem halben Königreich, winkt ihm auch die Hand der Prinzessin. Natürlich brauchen wir auch viele Zuschauer, die unseren Helden anfeuern und ihm am Ende hoffentlich zujubeln können. Auch dafür hat der König in Berkum fleißig geworben. Sie haben den König am EKZ verpasst? Er empfängt natürlich gerne zu den zuvor genannten Zeiten jeden, der dabei sein mag, damit das Ländchen um Burg Gudenau, wenn alles gut ausgeht, bald wieder unbesorgt in die Zukunft blicken kann. Seien Sie dabei und verpassen Sie das Spektakel nicht. Wir die Studio- und Jugendbühne Wachtberg freuen uns auf Sie.

 

 

Mit Vollgas ins Theaterjahr 2018

20180323aktuellesroundtableZurücklehnen. Die Spielzeit 2017 mit dem „Tag der offenen Bühne“ zum 35jährigen Bestehen und dem Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“ Revue passieren lassen. So viel Zeit muss sein.
Doch da ist dieses „Kribbeln“, das wir Mitglieder der beliebten Theatergruppe der Gemeinde Wachtberg in sich haben, die Luft zum Atmen, in dem Fall die Theaterluft. Gemischt mit Glückshormonen, mit Aussicht auf die Spielzeit 2018.
Das ist die Erfolgsstory der Studiobühne: Wir haben über viele Jahre junge Talente gezielt gefördert und unsere Jugendbühne hat die „Bretterprobe“ mit eigenen Stücken gemeistert. Eine Talent-Schmiede, die ihresgleichen sucht. Nun kommt das zusammen, was zusammen gehört: Die Studio- und Jugendbühne werden das nächste abendfüllende Stück gemeinsam präsentieren. Das Stück dazu wird gerade ausgewählt. Und zum zweiten Advent spielen wir unser traditionelles Märchen, dieses mal „Das tapfere Schneiderlein“. Sie dürfen gespannt sein. Aber eigentlich nicht, denn wer uns kennt, weiß: Das wird was.

Wer diese „Kribbeln“ auch mal verspüren will, egal, ob auf der Bühne oder dahinter beim Bauen, Schneidern, Basteln, Technikeln usw. wird bei der Studiobühne Wachtberg offene Türen einrennen.

 

„Problematischer“ Workshop für Studio- und Jugendbühne

2017workshopAlle Jahre wieder, fahren wir nach Roes auf die Brückenmühle, um im Theaterspiel gecoached zu werden. Unser diesjähriger Workshop vom 15.09.2017 – 17.09.2017 verlief allerdings etwas anders als ursprünglich gedacht. Da sind wir mit der Vorstellung angereist, etwas zum Thema Stimmbildung und freiem Spiel zu lernen, und kaum dass man sich's versieht, kehrt man mit einem „Problem“ aus dem Wochenende zurück. Doch keine Bange, es ist alles nicht so wild, wie es den Anschein macht. Es ist alles nur Theater. Denn bei dem zuvor genannten „Problem“ handelte es sich um eine Aufgabe von Dorothee Föllmer, die uns auch in diesem Jahr wieder anleitete. Zweck dieser Übung war, auf die eigene Rolle zu fokussieren und ein Gespür für interessante und sehenswertere Darstellungsformen zu entwickeln. Wie drücke ich meine Rolle die ich spiele aus, wie kann ich ihr etwas individuelles verleihen? Eine Übung, die uns einiges abverlangte, sind wir es doch gewohnt Probleme im Alltag zu vermeiden und zu reduzieren. Aber das ist eben auch Theater, etwas im Spiel zu tun, was wir im Alltag sonst nicht tun. Daneben haben wir noch gelernt, hinter uns selbst her zu laufen. Ja richtig gelesen, was zunächst kurios klingt, war für uns eine sehr gelungene Übung für mehr Präsenz in unserer jeweiligen Rolle auf der Bühne. Aber natürlich haben wir auch unsere Stimme trainiert. Denn was nützt uns das beste Spiel, wenn wir uns nicht verständlich ausdrücken lernten?

Wenn Sie also sehen möchten welche „Probleme“ wir uns dieses Jahr auf der Bühne für Sie einfallen lassen, und wie wir hinter uns selbst her laufen, besuchen Sie uns zu „Schneeweißchen und Rosenrot“.

 

Vielen Dank für Ihren Besuch am "Tag der offenen Bühne"

TagoffeneBuehneDie Studiobühne Wachtberg möchte sich bei allen Besuchern am „Tag der offenen Bühne“ (03.09.2017) bedanken. Wir hoffen, Sie gut unterhalten, das Theaterspiel näher gebracht, und den Blick hinter die Kulissen geöffnet zu haben. Ob es nun hieß unseren Gigantolos im Keller zu bestaunen, der dort in seiner Drachenhöhle lebt; Mäuschen zu spielen, während die Jugendbühne „Mörderstund ist ungesund“probte; beim Maskieren eines Schauspielers zuzuschauen; gemeinsame Sprach- und Spielübungen mit uns zu absolvieren; den Kleiderfundus zu durchstöbern; im Baukeller die Aufsicht zu führen; einen Blick in unsere Garderobe zu werfen; Uns hat der Tag mit Ihnen riesigen Spaß gemacht. Noch einmal herzlichen Glückwunsch an unsere zwei Gewinner der Statistenrolle im Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“. Wir freuen uns darauf Sie bei unseren Aufführungen wieder zu sehen. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine gute Zeit und freuen uns, wenn Sie Appetit bekommen haben und vielleicht auch bei uns mitmachen möchten. In diesem Fall kommen Sie einfach zu unseren Proben vorbei, an Schultagen jeden Freitagabend ab 19 Uhr im Schulzentrum Wachtberg Berkum.

 

Märchenwanderung nicht mit, sondern von der Studiobühne Wachtberg

 

Bei all den Märchenaufführungen der letzten Jahre trifft man sich abseits des Bühnenbetriebs untereinander ausschließlich zu anderen Themen? Zugegeben, nicht jedes mal geht es bei unseren Treffen jenseits der Bühne um Märchen, aber doch meistens. Denn Märchen sind der Stoff, aus dem Träume gemacht sind. Und so kam, was kommen musste. Maerchenwanderung ArtikelDie Studiobühne unternahm am 20.05.2017 einen Ausflug ins nahe gelegene Bad Breisig, um sich dort im Märchenwald für kommende Produktionen inspirieren zu lassen. Begleitet wurden wir dabei von Karin Weiss, einer Geschichtenerzählerin der ganz besonderen Art. Sie verstand es uns, mit für uns noch unbekannten Märchen, gekonnt zu verzaubern. Mit teilweise orientalischen Geschichten nahm sie uns mit in eine Welt jenseits des klassischen "Gut- und Bösemotivs" europäischer Märchen. Der Titel "erzählte Kostbarkeiten" konnte für ihre Geschichten treffender nicht sein. Wir wussten es zwar schon vorher, Märchen und Geschichten sind nicht nur etwas für Kinder und junggebliebene Erwachsene, aber spätestens seit unserer Begegnung mit Karin Weiss sind wir uns absolut sicher: Lebendig erzählte Geschichten können alle Altersklassen begeistern.

Diese Botschaft nehmen wir natürlich mit, und setzen diese auch dieses Jahr wieder in unserem Märchen zum zweiten Advent um. Dann wird "Schneeweißchen und Rosenrot" in einer eigenen Bühnefassung aus der Feder von Ute Nietgen zu sehen sein. Sie hat den Stoff mit viel Feingefühl für die leisen Töne zwischen den Zeilen geschrieben, und wird dies in der Regie sicherlich ebenso feinfühlig, gemeinsam mit der Studiobühne, inszenieren. Aber auch der humorgewohnte Zuschauer wird mit Sicherheit nicht zu kurz kommen, denn es wird einige kuriose, und gerade auch deswegen lustige Momente geben.

Die Aufführungen sind in diesem Jahr am 10.12.2017 um 15:00 und 17:00 Uhr, und am 11.12.2017 um 15:00 Uhr, wie gewohnt im Schulzentrum Wachtberg.

 

Gemeinsamer Workshop von Studio- und Jugendbühne

Wie jedes Jahr veranstalteten wir auch 2016 einen gemeinsamen Workshop. Dieses Mal wurden wir von Dorothee Föllmer, einer erfahrenen Schauspielerin und Dozentin, gecoached. Für ein intensives Lernwochenende trafen wir uns, wie schon viele Jahre zuvor, in der Brückenmühle in Roes. Ein Wochenende ohne Alltag, dafür mit viel Zeit, um möglichst viel lernen und probieren zu können.


ArtikelworkshopNeben verschiedenen Atem- und Sprechübungen setzten wir uns vor allem mit dem Thema Aussprache auseinander. Denn nur durch eine gute Artikulation lassen sich auf der Bühne verständliche Ergebnisse präsentieren. Aber auch das persönliche Spiel auf der Bühne kam nicht zu kurz. Für unsere Produktion „Die zertanzten Schuhe“ konnten sich alle mit der eigenen Rolle und dem persönlichen Spiel auseinandersetzen. Unter Frau Föllmers Anleitung entwickelten wir beides weiter.
Auch das Miteinander kam nicht zu kurz, wenn wir Abends gemeinsam bei Scharade unsere darstellerischen Fähigkeiten herausforderten und perfektionierten. Ebenso merkten wir bei einem bekannten Werwolfspiel, dass sich überzeugendes Sprechen nicht nur auf der Bühne üben lässt.
Wie jedes Jahr lernten wir viel Neues zu Sprache, Spiel und Ausdruck, und freuen uns schon jetzt auf den nächsten Workshop im kommenden Jahr.

Die Ergebnisse konnten Sie am 04.12.2016 und 05.12.2016 jeweils um 15:00 und 17:00 Uhr live auf der Bühne im Schulzentrum Wachtberg bestaunen. Falls Sie dies verpasst haben sollten können Sie uns in diesem Jahr bei "Schneeweißchen und Rosenrot" auf der Bühne stehen und spielen sehen. Wie immer am 2. Adventsonntag und dem darauffolgenden Montag.

 

Der KuKiWa war zu Besuch bei der Studiobühne Wachtberg

Bei ihrer jährlichen Kulturfahrt am 18.09.2016, machte der Förderverein für Kunst und Kultur in Wachtberg dieses Jahr auch Station bei der Studiobühne, um sich den Bühnenbetrieb und unsere Arbeit aus nächster Nähe zu betrachten. Dazu gehörte z. B. die Besichtigung des Kleider- und Requisitenfundus. Im Laufe der mittlerweile 34 Jahre, haben sich dort ca. 500 Kostüme angesammelt. Diese wurden zum größten Teil von Studiobühnenmitgliedern selbst genäht. Auch für die aktuelle Produktion entstehen derzeit wieder einige neue Kleidungsstücke. So gibt es bei unserer jährlichen Märchenaufführung stets Neues zu entdecken.
ArtikelkukiwaAuch der Bauraum wurde interessiert besichtigt, lagern hier doch unter anderem die Hintergrundbilder (Prospekte), die den Märchen erst die richtige Atmosphäre verleihen. Auch diese entstanden allesamt in Eigenarbeit der Studiobühne. Das letzte erst 2014 für die Produktion „Die kleine Hexe“ und zeigte einen Wald. In einem Prospekt steckt mitunter über ein halbes Jahr Arbeit.
Aber es gab auch Praktisches zu erleben. So nahmen die Mitreisenden der KuKiWa an einem authentischen Aufwärmprogramm mit Atem- und Sprechübungen teil. Ein weiteres Highlight stellte die Besichtigung der dekorierten und mit einem Prospekt versehenen Bühne dar. Hier konnten unsere Gäste Bühnenluft schnuppern und erfahren, wie sich die Spannung anfühlt, wenn sich der Vorhang öffnet und das Bühnenlicht den Beginn einer Vorführung ankündigt. Auch hier wollen wir nicht unerwähnt lassen, dass wir der Gemeinde Wachtberg für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten sehr dankbar sind, ohne die unsere Arbeit nicht möglich wäre. Nur durch diese Unterstützung können wir die Eintrittspreise für unsere Aufführungen günstig halten, und so jedem einen Theaterbesuch ermöglichen.
Wir freuten uns sehr über den Besuch und das rege Interesse der KuKiWa an unserer Arbeit und freuen uns auf zukünftige Besuche und ein Wiedersehen bei unseren Aufführungen.

 

Studiobühne in Renesse

Theater spielen verbindet. So war es nur folgerichtig, dass wir uns gemeinsam auf den Weg machten, auch jenseits unseres Hobbys etwas Zeit miteinander zu verbringen. Am Fronleichnamswochende 2016 war es soweit und die Studiobühne, zum Teil samt Kind und Kegel, reiste nach Renesse in den Niederlanden. Dabei ließen wir uns auch nicht von einer schlechten Wetterprognose beeindrucken. Für unseren Mut wurden wir tatsächlich mit gutem Wetter und viel Sonnenschein belohnt.

 

ArtikelVeereGruppeDie Studiobühne ist eben mehr als nur Theater. Studiobühne heißt für uns, Spaß, Freude und gute Laune. Ob gemeinsame Spaziergänge am Strand, Ausflüge ins Umland wie Middelburg und Veere, oder auch beim gemeinsamen abendlichen Grillen. Die theaterfreie Zeit bot uns den Raum an unsere gemeinsamen Erfahrungen und Erlebnisse zu denken und schöne Erfahrungen während der hinter uns liegenden Theaterzeit noch einmal zu erleben. Aber auch neue Eindrücke sind hinzu gekommen. Bei Scharade oder „Die Werwölfe von Düsterwald“ lernten wir noch einmal ganz andere Seiten von und an uns kennen.

 

 

ArtikelRenesseGartenSzene

Auch kulinarisch gab es einiges zu entdecken. Ob frisch geschnittene Fritjes oder Kibbeling (eine Art in Einzelteile zerlegter Backfisch), der Niederländer liebt es eben frittiert. Und wie wir meinen, zurecht.
Aber zu Hause schmeckt es letztlich doch am besten, weswegen wir es uns auch nicht nehmen ließen abends gemeinsam zu grillen. Essen bedeutet eben auch Geselligkeit und Wohlbefinden.

 

 

 

 

ArtikelRenesseStrand

Apropos Wohlbefinden. Eine Reise ans Meer wäre keine Reise ans Meer, wenn wir nicht auch selbiges gesehen hätten. Geteilte Begeisterung ist doppelte Freude. Das durften wir alle zusammen feststellen, wenn wir uns beim Muschelsuchen unterstützten, uns die Füße von den Wellen umspülen ließen, oder den ein oder anderen Sonnenbrand teilten. Spaß hat es uns allen gemacht und die Seeluft machte den Kopf frei.

 

 

 

So gut aufgetankt starten wir wieder in die bereits begonnene Probenzeit für unser diesjähriges Weihnachtsmärchen. Und wir freuen uns auf viele neue Erlebnisse und Erfahrungen, an die wir künftig bei neuen, passenden Gelegenheiten gemeinsam zurück denken können.